Giorgio Leonardo Di Sarno: Nietzsches fundamentale Kritik des Christentums. Ein Überblick

„Für meine Generation war er das Erdbeben der Epoche und seit Luther das größte deutsche Sprachgenie.“, so schreibt Gottfried Benn von dem Philosophen Friedrich Nietzsche, der gerade als großer Denker mit seinen Abgründen in die Geschichte einging. Seine Polemik, seine radikale Kritik am Christentum sowie seine Auseinandersetzung mit der Moral erstrecken sich auf sein gesamtes Werk, was es unmöglich macht, sich in dieser Kritik auf das Buch seines Spätwerkes Der Antichrist – Fluch auf das Christentum zu beschränken. Diese seine Kritik ist vielschichtig und findet ihren Ausgangspunkt in Nietzsches eigenem Denken:

„Was ist gut? – Alles, was das Gefühl der Macht, den Willen zur Macht, die Macht selbst im Menschen erhöht. Was ist schlecht? – Alles, was aus der Schwäche stammt.[…] Nicht was die Menschheit ablösen soll in der Reihenfolge der Wesen ist das Problem, das ich hiermit stelle (- der Mensch ist ein Ende -): sondern welchen Typus Menschen man züchten soll, wollen soll, als den höherwertigeren, lebenswürdigeren, zukunftsgewisseren.“ (AC, S. 6 f.).

Unter diesen Gesichtspunkten ist seine Kritik  am Christentum zu verstehen, die mehr noch eine Moral- denn nur eine Religionskritik ist. Für Nietzsche äußert sich Fortschritt ausschließlich durch das Erreichen eines höherwertigeren Typus, den er an mancher Stelle auch als Übermenschen bezeichnet. Solche Typen habe es im Laufe der Geschichte vereinzelt und zufällig geben können. Für ihn habe das Christentum gerade diesen Typus systematisch bekämpft und durch eine bis ins Unglaubliche raffinierte Verlogenheit dessen Grundinstinkte in Bann gestellt. Um dies zu offenbaren, bedient sich Nietzsche einer genealogischen Untersuchung (Genealogie, griechisch: genea [Geburt]; Logie [Lehre], meint die Untersuchung des Familienstammbaums aus der Ahnenforschung, die Nietzsche auf dem Moralbegriff überträgt), die er in seiner Schrift Zur Genealogie der Moral veröffentlicht. Er führt hierin eine Untersuchung der alten Sprachen in Bezug auf die Begriffspaare >>Gut und Böse<< sowie >>Gut und Schlecht<< durch. Ihm zufolge sei dieser Gegensatz zu Zeiten des Imperium Romanum kulminiert. Er unterteilt die damaligen moralischen Betrachtungsweisen in zwei Pole: Auf der einen Seite stehen für ihn die Römer selbst, die sich für ihn als Machtästheten und ebenso stolze wie starke Menschen auszeichnen. Alles, was ihnen mehr Macht, mehr Stärke bringt, das empfinden diese als gut. Für schlecht befinden sie nun alles andere, das nicht Machtvolle, das weniger Gutgeratene, das Gewöhnliche, das Schlichte. Alles, was sie als schlicht wahrnehmen, heißen sie schlecht. Hierbei bedienen diese sich eines Pathos der Distanz, ein Gefühl der hasslosen Verachtung, der Vornehmen Überlegenheit, der Distanz zwischen Mensch und Mensch.

Für Nietzsche ist hierbei gerade der Umstand wichtig, dass sich diese Herrenmoral das Recht nimmt, aus einer vornehmen Position heraus Werte selbst zu schaffen. Im Gegensatz zu dieser Form der Herrenmoral sieht Nietzsche die Sklavenmoral, das Ressentiment, alles Schwache und Machtlose. Diese kennt nun das Begriffspaar Gut und Böse. Gut nennen die Sklaven alles das, was sie am Leben erhält, was ihnen ihr Leben einfacher gestaltet. Das Mitleiden, die Hilfsbereitschaft, die Liebe zum Nächsten, die Gleichheit aller, dies alles wird nun als gut betitelt. Und ab diesem Moment sieht Nietzsche die eigentliche Falschheit, die Decadencé. Denn aus einer Position des tiefgegründeten Neides gegen das Leben der höherwertigeren Römer, legt sich die Sklavenmoral nun ihr Böse, als alles das aus, was der vornehme Mensch der Herrenmoral als gut bezeichnet. Die Sklavenmoral reagiert hierbei nur, sie schafft nichts aus sich selbst heraus, sie verteufelt bloß etwas bereits Vorhandenes aus seinem Neid heraus:

„Aber es ist nicht derselbe Begriff >>>gut<<: vielmehr frage man sich doch, wer eigentlich >>böse<< ist, im Sinne der Moral des Ressentiment. In aller Strenge geantwortet: eben der >>Gute<< der andren Moral, eben der Vornehmme, der Mächtige, der Herrschende, nur umgefärbt, umgedeutet, nur umgesehn durch das Giftauge des Ressentiment.“(GM, 11).

Alles das Starke, Stolze und Aufbegehrende ist nun das typisch Verworfene, der Verworfene. Doch Nietzsche geht weiter, nicht nur, dass die Sklavenmoral einen „Todkrieg gegen den höheren Typus Mensch geführt hat“, sondern auch, dass diese gleichzeitig den umgekehrten Typus erfolgreich gezüchtet hat, „Das Haustier, das Herdentier, das kranke Tier Mensch – Der Christ […]“(AC, S. 7).

Aus dieser Umwertung der Werte deutet Nietzsche nun den Fall des römischen Reiches als die verlogene Hinterabsicht des Christen. Das Imperium Romanum war für ihn dazu vorherbestimmt, Jahrtausende zu überdauern. Es hatte bereits alles, was eine wahrhaft große Kultur ausmache, es hatte die Methoden und das war „eben erst der Unterbau zu einer Arbeit von Jahrtausenden mit granitnem Selbstbewusstsein“. Im Gegensatz zu aller heutiger Kultur sei das Imperium Romanum noch immer von unerreichter Größe. Während das Christentum, entwachsen aus der Sklavenmoral, gegen alle Höhe der Kultur, gegen jede Form von Fortschritt stehe.

„Das Christentum hat die Partei alles Schwachen, Niedrigen, Missratenen genommen, es hat ein Ideal aus dem Widerspruch gegen die Erhaltungs-Instinkte des starken Lebens gemacht[…]“ (AC, S .8).

Dieser menschliche Domestikationsprozess ist für ihn allerdings nur eines von vielen Kriterien für die Decadencé. Ein weiteres sieht er beispielsweise in der Mitleidssethik. Das Mitleiden, die christliche Tugend, ist für Nietzsche zugleich ein polyphon geartetes Wesen, durch dessen Preisung sich die lebensfeindliche Tendenz, die nihilistische Tendenz, breitgemacht habe. Auf der einen Seite wirkt Mitleiden depressiv, sorgt für eine Einbuße an Kraft und Lebensfreude, welche „[…] in einem absurden Verhältnis zum Quantum der Ursache steht[…]“ (AC, S.10). Auf der anderen Seite kreuze das Mitleiden das Gesetz der Entwicklung, welches er im Gesetz der Selektion sieht. Das Mitleiden erhält, was zum Sterben bestimmt ist. Es negiert somit die natürliche Auslese alles Missratenen. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte schrieb er deshalb bereits in seinem Zarathustra folgende Worte:

„So seid mir gewarnt vor dem Mitleiden: daher kommt noch den Menschen eine schwere Wolke! Wahrlich, ich verstehe mich auf Wetterzeichen!“ (ASZ II, von den Mitleidigen).

Die christliche Religion krankt daran, dass sie sich seinen Ansichten nach in keinem Punkt mit der Wirklichkeit berührt und baut auf imaginären Ursachen wie Gott und Seele sowie auf imaginäre Wirkungen wie Sünde und Erlösung. Selbst eine imaginäre Naturwissenschaft gründet sich aus dieser Religion der Decadencé, eine Naturwissenschaft, dessen Charakter anthropozentrisch ist. Das Christentum schafft sich aus all diesen Imaginationen ein Konstrukt aus Lügen, eine vollendete Fiktion, eine zweite Realität.

„Wer allein hat Gründe, sich wegzulügen aus der Wirklichkeit! Wer an ihr leidet! Aber an der Wirklichkeit leiden heißt eine verunglückte Wirklichkeit sein[…]“ (AC, S. 19).

Mithilfe lauter jenseitiger Termini entwertet das Christentum das Diesseits, der Unsterblichkeits-Glaube war dafür erforderlich, um dem ersten Leben seinen Sinn und Reiz zu nehmen. Also spricht er durch seinen Zarathustra auch von den Hinterweltlern, die sich eine zweite, neue Welt hinter die eigentliche Realität dachten, um sich von dem Leiden ihrer Existenz erlöst zu fühlen: „Trunkne Lust ist’s dem Leidenden, wegzusehen von seinem Leiden und sich zu verlieren.“. Die Priester und Gläubigen, die nun diese Hinterwelt, dieses Jenseits, dieses Ende des eigentlichen Lebens, als Ziel und eigentliche Hinterabsicht der Realität predigen, nennt dieser nun die Prediger des Todes:

 „Überall ertönt die Stimme Derer, welche den Tod predigen: und die Erde ist voll von Solchen, welchen der Tod gepredigt werden muss. Oder »das ewige Leben«: das gilt mir gleich, – wofern sie nur schnell dahinfahren!“

Dieser Reihe an fiktionalen Begriffen stellt Nietzsche nun zuletzt noch den christlichen Gottesbegriff zur Seite, der für ihn das Sinnbild für Degeneration darstellt. Durch ein gesundes Gottesbild der Macht wird dem jeweiligen Volke Ausdruck verliehen. Er dient diesem, damit es sich für seine Macht bedanken kann, er selbst ist der Wille zur Macht, ebenso im Guten wie im Schlimmen. Gerade hierin zeichnet er sich schließlich aus, dass der Mensch ihn verstehen kann. Was nützt ein Gott, der weder Hass noch Zorn kenne…man würde ihn nicht verstehen.

„Die widernatürliche Kastration eines Gottes zu einem Gotte bloß des Guten läge hier außerhalb aller Wünschbarkeit.“ (AC, S. 20). Beschnitten an allen männlichen Eigenschaften wird dieser nunmehr Gott der Kranken und Schwachen. „Sie heißen sich selbst nicht die Schwachen, sie heißen sich >>die Guten<< …“(AC, S. 21).

Erst jetzt wird man den drastischen Umwerter aller Werte, den Christen, erkannt haben, wie Nietzsche schlussfolgert, mit dem selben Instinkt, mit dem die Sklavenmoral ihr gut und ihr böse festlegte, erschaffen sie die dualistische Decadencé eines Gottes und Teufels. Der christliche Gott, der Krankengott, gilt ihm als der missratenste Götter-Typus, der geschaffen werden konnte.

„Gott zum Widerspruch des Lebens abgeartet[…] Gott für die Formel für jede Verleumdung des >>Diesseits<<, für jede Lüge vom >>Jenseits<<!“ (AC, S. 23).

 Das Christentum stehe mit einem finsteren apokalyptischen memento mori gegen alles Aufbegehrende, Vitalisierende, es verneine das memento vivere.

„Das, was die Florentiner taten, als sie unter dem Eindruck der Bußpredigten des Savonarola jene berühmten Opferbrände von Gemälden, Manuskripten, Spiegeln, Larven veranstalteten, das möchte das Christentum mit jeder Kultur tun, die zum Weiterstreben reizt und jenes Memento vivere als Wahlspruch führt; […]“ (UbHl, Kapitel22).

Die tatsächliche Unheiligkeit der christlichen Mittel, so schreibt der Altphilologe, zeige sich allerdings erst dann hinreichend, wenn man diese Mittel mit denen des Manusmriti vergleiche. Dieses Gesetzbuch des Manu beinhaltet eine nach Nietzsche naturgemäße Teilung der Gesellschaft in drei Kasten. Die Geistigen, die physisch starken und der Rest, der weder geistig noch stark ist, das Mittelmaß. Jede dieser Kasten verfüge nun über verschiedene Vorrechte, über verschiedene Rechte. Eine Gesellschaft, in der die geistig Schönen und Schaffenden die Spitze bilden, in der der König und seine Armee diesen Geistigen als zweiter Stand exekutiv zuarbeiten und dabei gestützt sind von dem spärlichen Mittelstand des einfachen Bauern. Nicht also Ungleichheit ist für ihn das Verwerfliche, sondern das Tschandala, das gleiche Recht für alle, ist das eigentlich Unnatürliche. Diese Gleichheit habe durch das Christentum erst Einzug in unsere Welt erhalten und somit jede Höhe der Kultur unmöglich gemacht.

„[…] da erschien Paulus … Paulus, der Fleisch-, der Genie-gewordene Tschandala-Hass gegen Rom, gegen >>die Welt<< […]

Für all dies zieht er die Priester zur Verantwortung, sie hätten die verlogene Tartüfferie der Moral zu verantworten, sie seien die Advokaten des Nichts.

„„Richtet nicht!“ sagen sie, aber sie schicken alles in die Hölle, was ihnen im Wege steht[…]“(AC,S.60). Alles, was ein Priester als wahr empfindet müsse automatisch falsch sein. „Man hat daran beinahe ein Kriterium der Wahrheit.“(AC, S.13).

Die Psychologie des Theologen sei am besten durch den biblischen Sündenfall zu erklären: Der Priester fürchtet, der Mensch könnte von den Früchten des Baums der Erkenntnis nehmen, er fürchtet sich vor der Wissenschaft. Aber das größte Vergehen ist damit für Nietzsche noch nicht begangen, denn dies betrifft die Psychologie des Erlösers. Tatsächlich sieht er Jesus Christus selbst in einer sehr eigenen Art und Weise. Für ihn war dieser Erlöser einerseits Idiot und andererseits großer Symbolist. Mit ersterem greift er das altgriechische Wort idiotes, was so viel heißt wie: der, der abgewandt von der Gesellschaft lebt, damit greift er unter anderem die psychologische Deutung des Christus von F. M. Dostoevskij auf. Jesus selbst spürt laut Nietzsche weder Schmerz noch Leiden, alles, was er wahrnimmt, ist Teil von sich, er lebt eine in sich gekehrte Existenz und Realität, die den Rest nicht wahrzunehmen versteht. Und gerade das lässt ihm keine andere Wahl, als im Paradies zu leben, die Begriffe „Reich Gottes“, „Sohn“, Gott“, gebraucht er nun in einem sehr symbolischen Sinne, da das Paradies nicht als etwas zu verstehen ist, dass nach dem Tod in Aussicht zu stellen ist, sondern als etwas, das jederzeit in uns erreichbar und zugänglich ist. Seine eigentliche Lehre ist also vielmehr eine Praktik, das Evangelium selbst ist eine Praktik.

„Er hat mit der ganzen jüdischen Buß- und Versöhnungslehre abgerechnet; er weiß, wie allein die Praktik des Lebens ist, mit der man sich >>göttlich<<, >>selig<<, >>evangelisch<<, jederzeit ein >>Kind Gottes<< fühlt. Nicht >>Buße<<, nicht >>Gebet um Vergebung<< sind Wege zu Gott: die evangelische Praktik allein führt zu Gott, sie eben ist >>Gott<<!“ (AC, S. 43).

Der Erlöser des Christentums, der „Sohn Gottes“, zeichnet sich für Nietzsche besonders dadurch aus, ein Verwischen der Distanzen zu empfinden. Ihm ist alles Institutionelle zuwider, seine innere Realität ist seine einzige Realität und wenn man ihn verstanden hat, dann ist man auch „Sohn Gottes“. Diese Art Begrifflichkeiten dekodiert sich Nietzsche nun im Laufe seines Denkprozesses im Antichristen um. >>Des Menschen Sohn<< ist für ihn nun keine konkrete Persönlichkeit mehr — geschweige denn Jesus —  sondern eine Tatsächlichkeit, ein immer Mögliches und „vom Zeitbegriff gelöstes“ psychologisches Symbol. Das „Reich Gottes“ wird jetzt durchaus nicht mehr von ihm als eine Art Hinterwelt oder Jenseits verstanden, sondern als einen inneren Zustand, ein Überwinden der Distanzen, ein Überwinden des Leidens. „Sohn“ in diesem Kontext zu sein, hieße soviel wie einzutreten in den Gesamtverklärungszusamenhang, in das Ewigkeits- und Vollendungsgefühl. „Vater“ ist hierbei kein Gott, sondern der Gesamtverklärungszusammenhang selbst, die Seligkeit, die dogmenfrei und diesseitig ist.

„Das >>Himmelreich<< ist ein Zustand des Herzens- nicht etwas, das >> über der Erde<< oder >>nach dem Tode<< kommt.“(AC, S. 46).

Für Nietzsche starb der erste und letzte Christ am Kreuze, das Evangelium starb am Kreuze, alles, was die >>ersten Christen<< und Priester nun in ihrer Grobheit daraus lasen, führt er zur Anklage.

„Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt – ich habe Buchstaben, um auch blinde sehend zu machen … Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich unterirdisch genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit …“ (AC, S. 96)

 

  • von Giorgio Leonardo Di Sarno

 

Literatur

AC = Der Antichrist – Fluch auf das Christenthum (1888)
UbHl = Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben – Band II der Unzeitgemäßen Betrachtungen (1874)
ASZ = Also sprach Zarathustra (1883)
GM = Zur Genealogie der Moral – eine Streitschrift (1887)

1 Comment

  1. Danke für diesen Überblick! Ich mied Nietzsche bisher wie der Teufel das Weihwasser, so recht klar weshalb oder wozu ist mir diese Distanz nicht, bei dem, was ich eben gelesen habe.

    Der Überblick reizt mich dazu, mich näher mit Nietzsche zu befassen.

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